PFLEGE TELEFON Burgenland +43 57 600 1000

CORONAVIRUS COVID-19

Auch in der Corona-Zeit:
Gute Beratung hat eine Verbindung

Die BeraterInnen der Pflegeservice Burgenland sind auch in der Zeit der notwendigen „sozialen Distanz“ für Sie erreichbar – wegen der vielen Fragen, die Sie an uns haben.

Unter der Telefonnummer 057 600 1000 beantworten wir derzeit 7 Tage pro Woche, von Montag bis Sonntag zwischen 8 und 18 Uhr alle Ihre Fragen zu den Themen Betreuung und Pflege – von der 24-Stundenpflege, zu Kurzzeitpflege, über Infos zu Heimplätzen, Förderungen bis hin zu den Anstellungsmodellen für betreuende Angehörige.

Gemeinsam mit dem Land Burgenland hat die PSB deswegen auch das BeraterInnen-Team um weitere ExpertInnen aufgestockt.

Gerade jetzt gilt: Wir haben Zeit für Sie!

Das Anstellungsmodell – wie geht es weiter?

Das Anstellungsmodell der Pflegeservice Burgenland GmbH für betreuende Angehörige von pflegebedürftigen Personen ist nach wie vor einzigartig in Österreich. Und das bleibt es, trotz Coronavirus und alle notwendigen Schutzmaßnahmen, mit denen wir gemeinsam verhindern, dass wir uns anstecken und andere möglicherweise unwissend gefährden.

Derzeit sind rund 100 betreuende Angehörige bei der Pflegeservice Burgenland GmbH als Dienstnehmer unter Vertrag – bekommen dafür ein Entgelt und sind sozialversicherungsrechtlich voll abgesichert. Das ist in Zeiten wie diesen besonders wichtig.

Eine Reihen von Anträgen sind bereits positiv erledigt. Wir ersuchen derzeit aber um Verständnis, dass wir mit dem Dienstverhältnis erst dann beginnen können, wenn die Dienstverträge unterschrieben werden und die für die Arbeit unumgänglichen Einführungsveranstaltungen stattfinden können.

Die Geschäftsführung der PSB wird Sie umgehend infomieren, wenn wir mit den Behörden einen Weg gefunden haben, wie wir hier fortfahren und uns gleichzeitig an die gerade jetzt so wichtigen Einschränkungen der sozialen Kontakte halten können.

Weitere Informationen

Wie Sie derzeit trotz der Maßnahmen gegen das Coronavirus Förderanträge abgeben können, erfahren Sie bei den für Ihren Wohnbezirk zuständigen Pflege- und Sozialberaterinnen unter der Telefonnummer 057 600 1000.

Bitte beachten!

  • Bleiben Sie zu Hause, soweit es geht.
  • Treffen Sie keine Verwandten oder andere Menschen, die nicht mit Ihnen in einem Haushalt leben.
  • Vermeiden Sie soziale Kontakte soweit es geht. Gehen Sie nur aus dem Haus, wenn Sie einkaufen gehen müssen, wenn es Ihre berufliche tätigkeit erfordert oder wenn Sie anderen helfen wollen.
  • Wenn Sie in die Öffentlichkeit müssen: Halten Sie Abstand von anderen! Vermeiden Sie, mit zu vielen Menschen in einem Raum oder in einem Geschäft zu sein.
  • Verwenden Sie beim Einkaufen einen Mundschutz. Sie schützen damit andere vor Ansteckungen.
     
  • Waschen Sie sich die Hände oft mit Seife.
  • Desinfizieren Sie die Hände, nachdem Sie einkaufen waren oder sonstige wichtige Dinge erledigt haben.
     
  • Wenn Sie Husten, Fieber, Atembeschwerden zeigen und möglicherweise mit einer vom Coronavirus infizierten Person Kontakt gehabt haben, rufen Sie die Gesundheitsnummer 1450 oder kontaktieren Sie Ihren Hausarzt telefonisch. Fahren Sie nicht selbstständig ins Krankenhaus, nicht in eine Arztpraxis. Die ExpertInnen von 1450 beraten Sie, wie weiter vorzugehen ist.
  • Wer auf das Virus CoViD-19 getestet wird, entscheiden die für Ihren Wohnbezirk zuständigen Behörden. Wenn sich Ihr Gesundheitszustand oder der Gesundheitszustand Ihres betreuten Angehörigen verschlechtert, rufen Sie 1450. Wenn es sein muss, wird man Ihnen den Notarzt schicken. Ob Sie oder Ihr Angehöriger in ein Krankenhaus überstellt werden, entscheidet der zuständige Arzt. Für einen Krankentransport wird wenn notwendig gesorgt.

 

 

Warum es wichtig ist, sich an die Maßnahmen zu halten

Wir können die Ausbreitung des Coronavirus-Virus in Österreich nur eindämmen, wenn wir uns alle miteinander an die neuen Regeln halten.

Viele tragen das Virus ohne es zu wissen in sich, zeigen aber keine Symptome. Sie könnten trotzdem andere anstecken.

Vor allem ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen sind viel stärker gefährdet, dass bei ihnen die Krankheit einen ernsten Verlauf nimmt.

 

Kampagne

Gesucht: Personal aus Gesundheitsberufen

Die Spitäler der Burgenländischen Krankenanstalten-Ges.m.b.H (KRAGES) und das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt sorgen in der aktuellen Coronavirus-Krise im Burgenland dafür, dass die Akutversorgung für das ganze Land funktioniert und jeder Notfall wie immer behandelt wird.

Gleichzeitig bereiten sich die Spitäler in der aktuellen Situation in allen Landesteilen für mögliche künftige Szenarien vor.

So werden in Eisenstadt im Allsportzentrum sowie in der Kuranstalt Bad Tatzmannsdorf als Vorsorgemaßnahmen temporäre Einrichtungen aufgebaut: Die Barmherzigen Brüder errichten im Landesnorden drei Stationen mit insgesamt vorerst 108 Betten, die KRAGES im Süden eine Station mit vorerst 45 Betten. Die Kuranstalt hat insgesamt 688 Betten, es ist also genügend Platz vorhanden.

Vor allem für diese Einrichtungen braucht es ausreichend Personal. Daher ersuchen KRAGES und das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder – unter dem Motto: „Zusammen pack ma’s! Wir suchen helfende Hände“ – Menschen aus Gesundheitsberufen, sich zu melden, falls sie als Freiwillige jetzt in den burgenländischen Gesundheitseinrichtungen mithelfen wollen.

Hier geht es zum Anmeldeformular.

Konkret richtet sich der Appell an:

  • Ärztinnen und Ärzte
  • Pflegepersonen
  • Menschen aus Gesundheitsberufen

Die Spitalsbetreiber freuen sich aber auch über alle anderen Angebote zur Hilfe.

Die Freiwilligen sollten höchstens 65 Jahre alt sein, sich fit und gesund fühlen und jetzt sinnvoll im Burgenland helfen wollen.

KRAGES-Geschäftsführer Harald Keckeis: „Es liegt in unserer Verantwortung, dass wir uns auf alles vorbereiten, was in der Coronavirus-Krise noch auf uns zukommen kann. Bestensfalls brauchen wir die Maßnahmen nicht. Aber es wäre gut zu wissen, dass wir im Fall der Fälle auch auf Ihre Unterstützung zählen können – zusätzlich zu unseren derzeit voll im Einsatz stehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Robert Maurer, Gesamtleiter des KH Eisenstadt, sagt: „Wir bereiten uns auf allen Ebenen vor, die Versorgung der Patientinnen und Patienten weiterhin sicher zu stellen und darüber hinaus ein erhöhtes Aufkommen an Coronapatienten versorgen zu können. Wir müssen die mögliche Situation, dass es zu Kapazitätsengpässen kommt, mitdenken und wollen darauf vorbereitet sein.“

Die KRAGES übernimmt die Koordination der Anmeldungen.

Hier geht es zum Anmeldeformular.

Sie haben Fragen?

Im persönlichen Gespräch erklären wir Ihnen gerne mehr. Informationen zu allen Schritten erhalten Sie direkt bei den burgenländischen Pflege- und SozialberaterInnen in den Bezirken. Sie erreichen die BeraterInnen telefonisch über die burgenländische Pflege-Hotline +43 57 600 1000 oder per Mail unter info(at)pflegeserviceburgenland.at. Die zuständigen BeraterInnen für alle burgenländischen Bezirke finden Sie hier.

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