Pflegehotline des Landes Burgenland: +43 57 600 1000

Gute Betreuung hat Antworten auf Ihre Fragen

Pflegenden Angehörigen, die Pensionsleistungen beziehen und bei denen das Haushaltsnettoeinkommen aller im Haushalt lebender Personen weniger als 1.700 Euro netto monatlich beträgt, kann eine Förderung bis zu diesem Betrag gewährt werden. Das Antragsformular für diesen Fall ist ebenfalls Teil der Förderrichtlinien, Sie finden es hier.

Für das Anstellungsmodell kommen PensionistInnen nicht in Frage.

Ja.

Die pflegebedürftige Person muss einen Selbstbehalt an den Gesamtkosten ihrer Betreuung tragen. Der Selbstbehalt besteht aus zwei Teilen.

Teil 1: 

Die pflegebedürftige Person hat einen Selbstbehalt zu leisten, der von der Pflegegeld-Stufe bestimmt ist, nämlich:

  • in der Pflegestufe 3 einen Beitrag in der Höhe von 90%,
  • in der Pflegestufe 4 und 5 in der Höhe von 80% und
  • in der Pflegestufe 6 und 7 in der Höhe von 60% des Pflegegeldes.

Teil 2:

Zusätzlich hat die pflegebedürftige Person einen Betrag in der Höhe jenes Einkommensteiles (z.B. Pension) zu entrichten, der über dem Richtsatz des Burgenländischen Sozialhilfegesetzes in Verbindung mit der Burgenländischen Richtsatzverordnung liegt.

Der Selbstbehalt ist in der Höhe gedeckelt und kann nicht die Höhe des Nettoverdienstes der betreuenden Person übersteigen.

Die PSB bietet Ihnen eine unverbindliche Vorberechnung des Selbstbehaltes auf Basis Ihrer konkreten Situation an, um Ihnen allenfalls bei der Entscheidung zu helfen.

Mehr zum Thema Selbstbehalt finden Sie hier. Ihre Pflege- und Sozialberaterin erklärt Ihnen ebenfalls gerne mehr.

Alle betreuenden Angehörigen benötigen die Grundausbildung, außer Personen mit Heimhilfeausbildung oder höherwertiger Ausbildung in der Pflege (z.B. Gehobener Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege, Pflegeassistenzberufe). Die Grundausbildung ist binnen 12 Monaten nach Anstellungsbeginn zu absolvieren. Mehr dazu finden Sie hier

Wenn es die pflegebedürftige Person wünscht, sorgt die PSB während des Urlaubes oder der sonstigen begründeten Abwesenheit des pflegenden Angehörigen für Ersatz. Das Ausmaß richtet sich nach dem konkreten Pflege- bzw. Betreuungsbedarf. Daher muss der Urlaub und sonstige begründete Abwesenheiten rechtzeitig vorab sowie Krankenstände unmittelbar bei der PSB gemeldet werden.

Nein. Es gibt drei fixe und per Gesetz geregelte Modelle.

  • Pflegegeld-Stufe 3 = Anstellung über 20 Stunden
  • Stufe 4 = 30 Stunden
  • ab Stufe 5 = 40 Stunden

Ihre erste Ansprechperson in der PSB ist die Pflege- und Sozialberaterin, die für den Bezirk zuständig ist, in dem Sie wohnen. Wer für welchen Bezirk zuständig ist, sehen Sie hier.

Sie erreichen sie auch über die Pflegehotline des Landes Burgenland (+43 57 600 1000)
oder über die E-Mail-Adresse info(at)pflegeserviceburgenland.at.

Sollten die BeraterInnen eine spezielle Frage nicht beantworten können, unterstützen sie die PSB-Mitarbeiterinnen selbstverständlich dabei, die richtige Stelle für die Beantwortung zu finden. Unsere Beraterinnen sind bestenes vernetzt, beispielsweise mit den Krankenhäusern in Ihrer Nähe, mit Behindertenverbänden, Hauskrankenpflege-Organisationen, mit der Arbeiterkammer Burgenland sowie vielen anderen wichtigen Stellen und Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens.

Die PSB wird außerdem diese "Häufige-Fragen-und-Antworten"-Sammlung (FAQs, "Frequently Asked Questions") ebenfalls laufend erweitern und aktualisieren.

Sie haben weitere Fragen?

Wenden Sie sich direkt an unser Team an Fachleuten in den Bezirken, an die die burgenländischen Lebens- und Sozialberaterinnen. Sie beantworten gerne Ihre Fragen oder vereinbaren sich mit Ihnen wenn gewünscht auch einen persönlichen Termin. 

Die burgenländische Pflege-Hotline +43 57 600 1000
 

Zu den Beratern in den Bezirken.

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